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    Saali du So itz bini






Einsatz Mexico

14.-18.10.2014

Wir als gesamte DTS fuhren für 4 Tage nach Mexico um in einem Kinderheim auszuhelfen.

 Ich hatte nicht wirklich Ahnung was uns dort erwarten würde. Wir hatten eine geniale Zeit als wir mit den Kindern spielten, mit den Babys kuschelten und auch die Küche frisch bestrichen.

 Eines morgens stand mein Outreach-Team und ich früh auf um in eine ärmere Gegend zu fahren und den Menschen dort Essen zu geben. Dies war ein prägendes Erlebnis für mich, da ich so was noch nie zu vor gesehen hatte. Die Menschen dort hatten sich ihre Häuser mit allen möglichen Dingen die sie irgendwie finden konnten zusammengebastelt und auf Dreckshügeln gebaut. Doch die Leute die wir bedienten waren alle fröhlich und aufgestellt. Wie konnte das möglich sein? Ich schämte mich für das Viele das ich habe und ein weiterer Gedanke ging mir durch den Kopf: Ich hätte genau so gut in diese Gegend hineingeboren werden können und auf einmal kam eine tiefe Dankbarkeit in mein Herz hinein.

Eines Morgens stiegen wir auf einen Hügel hinauf! Dort hatte Melissa (eine Frau aus meinem Team) den Eindruck dass wir Gott Dinge abgeben sollten. Ich merkte, dass es nun Zeit war meine Vergangenheit völlig Gott hinzugeben, dass diese Zeit der Anklage nun sein Ende hatte! In meinen Gedanken sah ich mich laut schreien: " I am free (ich bin frei)" Ich merkte, dass ich dies in Realität umwandeln sollte. Als ich dies tat fiel eine riesen Last von mir und Gott legte eine tiefes Wissen, dass ich gerecht bin in mein Herz! Ich bin so so dankbar für dieses Erlebnis!! Danke zu meinem besten Freund!!

 Wir hatten auch ein Teaching (Predigt) in welchem es um Dienen ging. Es ist wirklich eine Herzensangelegenheit zu dienen. Viele Menschen reisen ans andere Ende der Welt um zu "dienen" aber sind unfähig im eigenen Haushalt zu helfen. Dienen ist definitiv nicht nur eine Tat sondern es ist eine Herzensangelegenheit. Gott hat uns gezeigt, dass es sein Charakter ist zu dienen. Da ich so werden möchte wie er bin ich erst richtig erfüllt wenn ich diene. Gott hat uns so geschaffen. Wenn wir es mit der richtigen Herzenseinstellung tun, werden wir am Ende des Tages nicht ausgelaugt sein, weil wir es nicht für Menschen tun sondern für Jesus.

 Ich hatte keine Ahnung, dass ich dies auch sehr bald anwenden konnte. Auf der Heimreise zurück nach LA wurde die hälfte unseres Teams krank mit Erbrechen, Durchfall und Fieber. Ich war die einzige Person mit medizinischem Wissen. Eine meiner Freundinnen viel uns fast in Ohnmacht weil sie so hohes Fieber hatte. Gott zeigte mir aber in diesem Moment, dass wir noch eine Nacht warten sollten bevor wir sie ins Krankenhaus bringen würden. Als wir in LA ankamen  waren alle erleichtert aber ziemlich am Ende. Îch stellte meinen Alarm jede Stunde die ganze Nacht durch um nach Ihr zu sehen! Gott sei dank, dass Fieber ging runter und nach zwei Tagen waren die meisten wieder auf den Beinen. Doch in diesen zwei Tagen hatte ich wirklich die Chance mich um die Kranken zu kümmern und dieses Mal wollte ich es nur für Jesus tun. Obwohl ich kaum zum Ausruhen kam war ich am Abend so happy und fühlte mich nicht ausgelaugt! Es war jedoch sehr schön zu sehen wie dankbar meine Freundinnen waren. Sie gaben mir sogar einen neuen Spitznamen: Mamma Esther =)

Gott kann befreien und er kann und hat mein Herz schon so verändert! Das hier ist wirklich das Beste aber auch Herausforderndste, dass mir je hätte passieren können!! Ich bin so so dankbar!   

27.10.14 03:43
 
Letzte Einträge: Meine letzten 3 Wochen mit YWAM in LA , Verschwänderischi Liebi - bedingigslos , November 2014 - Heilig, Freiheit und Fröid


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